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Natur, Pflanzen und Tiere in tausend Facetten. Kultur. Auf einer Zeitreise durch 200 Jahre bewegte Tourismusgeschichte der historischen Hotelresidenz Giessbach.
Bereits 1875 öffnete das Grandhotel Giessbach seine Tore. Seit 2014 schmücken die Gartenanlagen zu jener Epoche passende historische Zierpflanzen wie Hortensien, Dahlien und Astilben aus dem Fundus der Stiftung ProSpecieRara, die sich für die Erhaltung bedrohter Zier- und Nutzpflanzen einsetzt.
Carl von Linné
Auf der Aussichtsterrasse im Hortensiengarten bieten die schattigen Plätze einen optimalen Lebensraum für über 30 Hortensiensorten mit klingenden Namen wie Hortensie «King George VII» oder »Alpenglühn». Einige Sorten stammen wie das Grandhotel aus der Belle Époque und sind hier ebenso anzutreffen wie bekannte Schweizer Züchtungen, die heute kaum mehr erhältlich sind.
Ralph Waldo Emerson
An den sonnigen Plätzen blüht von Juli bis Oktober eine vielfältige Blumenpracht. Viele Exemplare sind ein Schaufenster in vergangene Zeiten, aber auch von grossem Wert für die Absicherung dieser Sorten. ProSpecieRara kontrolliert die Pflanzen regelmässig, dokumentiert ihre Entwicklung und sorgt so für deren Erhaltung.
Ein wichtiger Aspekt im Grandhotel Giessbach ist auch die enge Verflechtung mit der umgebenden Region. Von den Ausflugszielen bis zur Herkunft der Produkte, die in der Küche verarbeitet werden. Das Grandhotel Giessbach wurde schon immer von der Region getragen und zollt diesem Erbe grossen Respekt. Viele Bauern und lokale Produzenten steuern mit ihren Produkten zum Wohl der Gäste bei. Diese tiefe Verankerung trägt das Erbe von Franz Weber weiter und stellt eine der nachhaltigsten Formen des Umweltschutzes dar, indem Produkte nicht aus fernen Ländern bestellt, sondern direkt aus der Region bezogen werden.